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Kinoprogramm Walsrode
 

Montag, 01. März


16.00 Bad Fallingbostel, Grundschule - Aula
Kinderkino: Mein Freund Joe
Eine Bande von Schulfreunden lebt in einem Vorort von Dublin und fordert sich ständig neue Mutproben ab. Auch Chris möchte imponieren, doch verlässt ihn der Mut. Als Angsthase verspottet, taucht dann Joe auf, dem er vertraut. Doch der hat ein großes Geheimnis!

Dienstag, 02. März


19.30 Walsrode, Volkshochschule - Forum 1-2
Dia-Vortrag: Lüneburg - die alte Salzstadt
von Helga Seebeck
Eine mittelalterliche Stadt, die viel zu bieten hat: Schon mal etwas von "mons, pons, fons" gehört? Was stellen Sie sich unter einem "Sülfmeister" vor? Eine Abteilung "Senk", was mag das wohl sein? Interessiert an einer "Salzsauparade"? Der Reichtum der Stadt, zu sehen im und am repräsentativen Rathaus, beruht auf dem weißen Gold des Mittelalters, dem Salz. Die spezielle Geschichte und die Folgen des Salzabbaus erleben Sie in dieser Bilddokumentation. Die vielen gut erhaltenen Staffelgiebel begeistern ebenso wie die drei historischen Kirchen, das idyllische Wasserviertel und das Deutsche Salzmuseum. Außerdem gibt es einen Abstecher zu faszinierenden Attraktionen vor den Toren Lüneburgs.

Mittwoch, 03. März


19.30 Walsrode, Volkshochschule - Forum 1-2
Vortrag: Vitamine und Mineralien
von Coralie van Asperen
Biotin für schöne Haare, Vitamin B für bessere Nerven, Eisen fürs Blut… reicht unsere Nahrung nicht mehr aus, um uns mit dem Lebensnot- wendigsten zu versorgen? Brauchen wir Nahrungsergänzungsmittel, damit wir gesund, fit und schön sind? Wann sind sie notwendig, wann nützlich, wann überflüssig? Der Vortrag informiert über die wichtigsten Vitamine und ihre Aufgaben, außerdem über häufig vorkommende Spurenelemente wie Magnesium, Zink, Selen und worin sie enthalten sind.

20.00 Bad Fallingbostel, Stadtbücherei
Vortrag: Zwei Jahrtausende "Pygmalion"
von Dr. Wolfgang Brandes
Seitdem der römische Dichter Ovid in seinen "Metamorphosen" die Geschichte des Bildhauers Pygmalion erzählt hat, der sich in eine von ihm geschaffene Elfenbeinstatue verliebt, die schließlich von der Göttin der Liebe zum Leben erweckt wird, ist dieser Stoff in zahlreichen Variationen auch von anderen Schriftstellern, Musikern und Künstlern aufgegriffen worden. Im "Rosenroman" des Mittelalters ist er genauso anzutreffen wie als Vorlage für ein Ballett Rameaus oder Franz von Suppés "Die schöne Galathee". Wolfgang Brandes wird diesen Wandlungen eines Motivs bis hin zu George Bernard Shaws Meisterkomödie "Pygmalion" und dem daraus entstandenen Musical "My Fair Lady" nachgehen. Es wird damit eine informative und kurzweilige Einstimmung auf die bevorstehende Pygmalion-Aufführung im Rahmen der Theatergastspiele im Bad Fallingbosteler Kursaal am 11. März gegeben.

20.00 Benefeld, Bürgerhaus
Dia-Vortrag: Der Künstler Siegfried Steege
Zweiter Teil der Vortragsreihe von Christina Rein, Benefeld Mit diesem Lichtbildervortrag erinnert das Forum Bomlitz einmal mehr an den 2002 verstorbenen Schwarmstedter Künstler Siegfried Steege. Christina Rein, selbst Künstlerin und über lange Jahre Leiterin der Gruppe "Ausstellungen" im Forum Bomlitz, zeigt eine Vielzahl Dias, die zum Teil schon zwanzig Jahre alt sind. Und das hat seinen ganz besonderen Reiz. So kommen der Wandel und die persönliche Entwicklung des Künstlers hervorragend zur Geltung. Es gab kaum ein natürliches Material, das Steege nicht hätte verarbeiten können. Er gestaltete, modellierte und malte und legte in jedes Werk sein Verständnis von Farbe. So glich er gerne seine Bleiglasbilder den Farben des sie umgebenden Raumes an. Lebendigkeit erhielten die Bleiglasarbeiten durch die wechselweise Verwendung großer und kleiner Glassegmente, von denen es oft mehr als 5.000 pro Bild gibt. Auch vermischte er Metalle so genial, dass ihre verschiedenen Farben in sich wieder ein eigenes Kunstwerk darstellen. Durch verschiedene Naturbelichtungen und Standortwechsel zeigt Christina Rein eindrucksvoll, dass die Werke niemals allein für sich stehen, sondern durch den Wechsel immer ein neues ergeben. Deshalb hat sie bei ihren Aufnahmen auch nie ein Blitzlicht benutzt. Es hätte die Absichten des Künstlers verfälscht. Schwerpunkt dieses Vortrags ist die Herstellung eines Mosaiks in schwieriger und teils auch gesundheits- gefährdender Arbeit (Asbeststaub). "Was für ein Werk", denkt man unwillkürlich, wenn man z. B. die Kirche in Gilten betrachtet, deren Fußboden ganz und gar mit einem Kieselmosaik ausgelegt wurde. Jeder Stein ging dabei mehrere Male durch die Hände des Künstlers, und an jedem Stein hängt eine seiner Ideen. Christina Rein hat mit der Kamera den Arbeiten Steeges nachgespürt. Ihr Vortrag ist ein Mix aus Hintergrundwissen, künstlerischer Analyse und Anekdoten.

Donnerstag, 04. März


20.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Kursaal
Diavision: Türkei - die Faszination Kleinasiens zwischen Abend- und Morgenland
von Reiner Harscher
Die Türkei bietet auf 779.452 Quadratkilometern ein grandioses Miteinander von Natur und Kultur. Hier hat sich erst die Natur in allen Formen verewigt, hat karge Hochebenen, absonderliche Felskegel, Urwälder und die heiteren Strände der Ägäis hinterlassen - dann haben die Menschen es ihr nachgetan mit hellenistischen Ruinen, armenischen Kathedralen und osmanischen Kuppelbauten. Reiner Harscher wird in seiner Diavision die Faszination Kleinasiens zwischen Abend- und Morgenland erlebbar machen: Bizarre Tufflandschaften in Kappadokien, die Pracht des osmanischen Reichs in Istanbul, orientalische Menschen in der Osttürkei, auf den Spuren von Alexander dem Großen und Apostel Paulus, die biblischen Stätten am Berge Ararat, blaue Buchten und grandiose Küsten der Südtürkei, das grün-blau der Ägäis-Küste, die antiken Stätten und vieles mehr. Reiner Harscher zählt heute zu den renommiertesten Diamoderatoren. Er führt das Prädikat "Leicavision", das gleichzeitig den exzellenten Redner und meisterhaften Fotografen auszeichnet. Das Erfolgsrezept seiner Diaschau ist sein spannender und informativer Live-Vortrag.
Vorverkauf:
Tourist-Information Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 40 06 21
Buchhandlung Raufeisen, Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 59 83.
Restkarten an der Abendkasse

Freitag, 05. März


18.00 Walsrode, Volkshochschule - Forum 1-2
Vortrag: Kalt, feucht und zugig - wohnten so unsere Vorfahren?
Ein Vortrag zur Archäologie in Niedersachsen von Dr. Beate Siemoneit
Unterkunft ist ein Grundbedürfnis des Menschen, das zu verschiedenen Zeiten - abhängig vom Stand der Technik und den Mitteln - unterschiedlich befriedigt wurde. Wie unsere Vorfahren dieses Problem seit der Steinzeit gelöst und modifiziert haben und welche Möglichkeiten sie hatten, ist Thema dieses Vortages.

18.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus
Bass-Workshop mit Extra-Konzert
Außerdem Tipps und Tricks rund um die Bassgitarre
Dozent: Walter Kohn von 65 Cadillac und andere Interpreten - open end!

19.30 Walsrode, Stadthalle
4. Lange Nacht der Poesie
- Musik, Satire, Kleinkunst -
Heute findet die 4. vom SPD Unterbezirk Soltau Fallingbostel veranstaltete "Lange Nacht der Poesie" statt. Dabei sein werden: Heino & Mäuse: Der zweistimmige Herrenchor (Altbariton und Koloraturtenor) existiert bereits seit 1966. Als Preisträger der wichtigsten und bedeutendsten Auszeichnungen der wesentlichsten privaten und staatlichen Verleihinstitutionen in verlässlicher Regelmäßigkeit übergangen, haben sie dennoch unverdrossen Auftritte in allen einschlägigen Kleinkunstetablissements zwischen Söby und Salzgitter-Lebenstedt sowie Elmshorn und Nordstemmen über die Bühne gebracht. Die Lieblinge aller Feuilletonisten begeistern mit "Versen von der Brechstange", Lesungen von "Rheindramen" (max. 4 Zeilen) sowie in sich abgeschlossenen DIN A5 Romanen. Und nicht zuletzt mit unverwechselbaren Konzertarien, Balladen und EIegien.
Manfred Hausin, Erzpoet und Eulenspiegel: Die Presse nennt ihn einen der profiliertesten und interessantesten Autoren seiner Generation. Die Kritik lobt seine hintergründige Poesie, die Präzision seiner Sprache, seine prägnante Ausdruckskraft, die Meisterschaft seiner Wortakrobatik. Die Leser lieben seinen Wortwitz die Zungenschärfe, den schwarzen Humor und die verbale Treffsicherheit. Und das Publikum begeistert sich bei seinen Auftritten an den "Hausinaden". In einer Zeit, in der viele singen, die kein Lied haben, schreibt Manfred Hausin, weil er es kann. Er tritt dem Publikum auf den Fuß und nimmt es sogleich in den Arm - nicht ohne einen gehörigen Schuss Selbstironie.
Matthias Wesslowski: Unterhaltungskünstler aus Hannover macht sich keine Illusionen und täuscht das Publikum so gut er kann. Sein Programm "Wesslowski's Varietäten" ist eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Show mit Zauberei, Jonglage, intelligentem Unsinn und einer - mindestens für den Künstler - aufregenden Feuernummer. Falls nötig, gibt er Sicherheitshinweise und Ratschläge für den Katastrophenfall. Größere Schäden waren daher bislang nicht zu beklagen.
Erich Schmeckenbecher: Ist die eine Hälfte vom legendären, mittlerweile aufgelösten Duo "Zupfgeigenhansel". Er gehört zu den erfolgreichsten deutschen Folkkünstlern. Darüber hinaus hat er sich einen Namen gemacht durch die Vertonung zahlreicher historischer Texte sowie durch Melodien zu Gedichten von Heine, Goethe, Wedekind und Theodor Krämer. Ernst Schmeckenbecher singt von der Freiheit und für die kleinen Leute, pflegt das deutsche Liedgut und hat mehrere Instrumente zur Begleitung parat.
Bernhard Lassahn schreibt Geschichten, die jeder kennt. Denn wer weiß heutzutage nicht, dass in Wirklichkeit Käpt'n Blaubär die Pommes Frites erfunden hat und dass dieser alle Jahre wieder zur Weihnachtsinsel schippert. Doch nicht nur den kleinen und großen Fans von der "Sendung mit der Maus" ist Bernhard Lassahn ein Begriff. Manch einer kennt seine Bücher zu den Themen seiner Generation ("Land mit lila Kühen", "Liebe in den großen Städten") oder die kurzen Texte, bei denen der Teufel im Detail steckt.
Die MelanKomiker: Beide haben studiert. Einer regelrecht umsonst. Beide sind irgendwie schön. Behaupten sie! Mit ihren Texten und Liedern, mal kabarettistisch böse, mal einfach nur albern, mal ganz leise, touren sie seit drei Jahren gemeinsam durch das Land. Das brüllende Lachen, der Witz, der um die Ecke kommt, der dezente Hieb von hinten, aber auch ganz, ganz Stilles - das alles ist zu erwarten, kommt aber immer dann, wenn man es nicht erwartet.
Einlass ab 18.45 Uhr
Vorverkauf:
Walsroder Zeitung, Tel. 0 51 61 / 6 00 50
Spielzeugkiste, Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 58 55
Tabakwaren Monaco, Bomlitz, Tel. 0 51 61 / 42 27
SPD Unterbezirk Soltau-Fallingbostel, Bad Fallingbostel,
Tel. 0 51 62 / 90 99 99

Samstag, 06. März


15.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus
Gospel-Werkstatt
Mit original amerikanischem Feeling für junge Leute und die, die es geblieben sind! Workshop in Kooperation mit dem Sängerkreis SFA. Dozent: Markus Haist aus L.A. und eine Profi-Gospel-Band Auch am 07. März mit Abschlusskonzert

Sonntag, 07. März


11.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus
Gospel-Werkstatt
Mit original amerikanischem Feeling für junge Leute und die, die es geblieben sind! Workshop in Kooperation mit dem Sängerkreis SFA. Dozent: Markus Haist aus L.A. und eine Profi-Gospel-Band Abschlusskonzert gegen 17.00 Uhr im Konzertsaal der Musikschule

14.00 Nordkampen, Gasthaus "Rönners Hus"
Plattdeutsches Theater: Roland schall flegen
Komödie von Hans Gnant
Aufführung der Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Nordkampen Die Welt von Roland de Ries ist fast in Ordnung. Als Tierarzt ist er ein angesehener Bürger des Ortes. Lediglich mit dem Gemeinderat gibt es immer wieder Meinungsverschiedenheiten, die das Gemüt trüben. Von daher ist es für Roland natürlich nicht hinnehmbar, dass seine Tochter mit dem Sohn des Ratsherrn anbändelt. Richtig amüsant wird es, als Rolands Frau Hanna eine Reise nach Indien gewinnt. Der Schock sitzt tief als Roland begreift, dass es sich um eine Flugreise handelt. Was tun? Zum einen treibt Flugangst den armen Roland in den Wahnsinn, zum anderen kann er diese Ängste natürlich nicht zugeben. Wie stünde er im Dorf und vor dem Rat da?
Weitere Aufführung um 20.00 Uhr

Dienstag, 09. März


20.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Restaurant "Kulisse"
Kabarett-Nacht mit der VHS-Theater-Company
Kabarettistisches aus den "Goldenen Zwanzigern"
Schnell waren im vergangenen Jahr alle 60 Plätze für die Kabarett-Nacht im Kurhaus-Restaurant "Kulisse" ausverkauft. Viele Interessenten mussten abgewiesen werden, so dass allen Beteiligten klar war: Es wird eine Wiederholung geben. Heute ist es so weit - und wieder dürfte die Nachfrage groß sein. Nutzen Sie also die Möglichkeit des Vorverkaufs in der "Kulisse", der Buchhandlung Raufeisen und der Tourist-Information in Bad Fallingbostel.
Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Friedrich Holländer, Karl Valentin - wer kennt diese Künstler nicht? Sie alle haben in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts und darüber hinaus die deutsche Kabarettlandschaft geprägt. Viele der damaligen Autoren, Komponisten, Chansonsänger und Komiker verließen nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten im Frühjahr 1933 Deutschland. Damit endete in der deutschen Unterhaltungskunst eine Epoche, die bis heute als "goldenes Zeitalter des Kabaretts" gilt. Zur Erinnerung an diesen einzigartigen Exodus vor 70 Jahren veranstaltet der Kulturring im Kurhaus-Restaurant "Kulisse" eine Kabarettnacht mit Texten und Chansons aus der Zeit der Weimarer Republik. Die Texte werden von vier Mitgliedern der im Februar gegründeten VHS Theater-Company vorgetragen. Dazu geben Original- Tondokumente aus der Zeit zwischen 1918 und 1933 das einzigartige Flair jener Jahre wieder und zeigen, wie man damals die Chansons interpretierte.

Mittwoch, 10. März


19.30 Walsrode, Volkshochschule - Forum 1-2
Vortrag: Osteopathie - was ist das?
von Richard Rhyßen
Rückenschmerzen - aufgrund einer alten Blinddarmnarbe oder eines verstauchten Fußes? Schmerzen in der Schulter wegen Magenproblemen? Kaum zu glauben! Aber die Osteopathie hat hier funktionelle Zusammenhänge erkannt. Dieser ganzheitliche Ansatz beschäftigt sich nicht ausschließlich mit Erkrankungen des Knochens, sondern mit den vielfältigsten akuten und chronischen Schmerzzuständen und Funktionsstörungen. Osteopathie basiert auf einer genauen Kenntnis der verschiedenen Körpergewebe und deren Zusammenhänge, wobei die Selbstheilungskräfte des Körpers durch gezielte manuelle Reize unterstützt werden.

Donnerstag, 11. März


20.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Kursaal
Theater: Pygmalion
Komödie von George Bernard Shaw
Aufführung der Landesbühne Sachsen-Anhalt
Mit "Pygmalion" schuf Shaw seine bekannteste Komödie. Pralle Gestalten wie der kauzig-charmante Professor Higgins, die ebenso schnoddrige wie reizende Eliza, der derb-urwüchsige Doolittle besitzen unverwechselbare Ursprünglichkeit. Doch der funkelnde Witz der spritzigen Dialoge entlarvt unverhohlen das anmaßende Gebaren einer blasierten Oberschicht. Professor Higgins, ein berühmter Sprachforscher und Dialektkenner, wird nach einem Opernbesuch auf das Blumenmädchen Eliza aufmerksam. Ihre vulgären Laute faszinieren ihn. Selbstgefällig versichert er seinem Begleiter Pickering, er könne selbst ein Mädchen wie dieses innerhalb von nur drei Monaten sprachlich so dressieren, dass sie für eine Herzogin gelten könne. Am nächsten Morgen steht Eliza prompt vor seiner Tür. Der Unterricht beginnt, doch Higgins hat noch Größeres mit seinem Geschöpf im Sinn. Auch wenn Sie die Musical-Adaption des Stoffes kennen sollten, lassen Sie sich vom Original überraschen. Es lohnt sich auf jeden Fall. George Bernard Shaw, der sanfte Reformer mit brillantem Witz und Vegetarier aus Tierliebe, wird 1856 in Dublin geboren. 1876 siedelt er nach London über und verdient sich seinen Lebensunterhalt wechselnd als Angestellter, Klavierspieler und Journalist, bis er 1888 als Musik- und Theaterkritiker in Erscheinung tritt. Er streitet für Ibsen, verehrt glühend Shakespeare und beginnt, eigene Stücke zu schreiben. 1925 erhält er den Nobelpreis. Noch als 90-Jähriger verblüfft er mit Geist und dem berühmten Shaw'schen Witz. 1950 stirbt er auf seinem Landsitz bei London. Shaw gilt heute als der weltweit erfolgreichste Dramatiker des 20. Jahrhunderts.
Vorverkauf:
Tourist-Information Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 40 06 21
Buchhandlung Raufeisen, Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 59 83
Tourist-Information im Bürgerbüro Walsrode, Tel. 0 51 61 / 97 71 10
Der Kulturring Fallingbostel bietet am Mittwoch, d. 03. März 2004, um 20.00 Uhr in der Stadtbücherei Bad Fallingbostel eine Begleitveranstaltung zu dieser Theateraufführung an: "Zwei Jahrtausende Pygmalion", Dia-Vortrag von Dr. Wolfgang Brandes.

Freitag, 12. März


19.30 Walsrode, Volkshochschule - Forum
Lesung: Wenn Hitler tot ist, tanzen wir
Heinrich Thies liest aus seinem neuen Buch
Es war ein warmer Frühlingstag. Die Sonne schien, die Vögel sangen. Doch die vielen Leute, die an diesem 09. April des Jahres 1942 in das norddeutsche Heidedorf Jarlingen strömten, waren nicht zu einem Frühlingsausflug aufgebrochen. Die polnischen Zwangsarbeiter, die in der Umgebung beschäftigt waren, hatten einer Hinrichtung beizuwohnen - zwangsweise. Der 29 Jahre alte Lehrer Eugeniusz Leszniewski aus dem polnischen Dorf Kruszynek bei Wloclawek war es, der an diesem schönen Apriltag auf einem Bauernhof in dem Dorf Jarlingen auf Betreiben der Gestapo gehenkt wurde. Sein Verbrechen: eine Liebesaffäre mit einer Deutschen, einer 18-jährigen Landarbeiterin, die ins Konzentrationslager Ravensbrück kam und dort mehr als drei Jahre interniert blieb, obwohl sie das "Verbrechen" abstritt.
Sechzig Jahre später nun hat der Journalist Heinrich Thies das Leben dieser Frau nachgezeichnet, die nach einer Odyssee durch Norddeutschland und England wieder in ihre Heimat zurückkehrte und heute in Walsrode lebt. Unter dem Titel "Wenn Hitler tot ist, tanzen wir - das Leben der Hilde Heart" erschien die Romanbiografie im Februar 2004 in dem renommierten Hamburger Verlag Hoffmann und Campe. Es ist die Geschichte einer wechselseitigen Ausgrenzung. Denn beide Beteiligten der tödlichen Affäre sind nicht nur von den Nazis bestraft, sondern auch von ihren jeweiligen "Volksgemeinschaften" verstoßen worden: Die Deutsche Else Meyerhoff wurde nach ihrer Rückkehr aus dem Konzentrationslager in ihrem Heimatdorf derart diskriminiert, dass sie sich entschloss, nach dem Krieg mit einem britischen Soldaten nach England auszuwandern. Und Eugeniusz Leszniewski wurde in Polen verfemt. Seine katholische Familie verzieh es ihm nicht, dass er die erst kurz zuvor geschlossene Ehe gebrochen hatte - noch dazu mit einer Deutschen. Gleich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges heiratete daher seine Frau ein zweites Mal, und niemand aus seiner Familie unternahm den Versuch, das Grab des Erhängten zu besuchen. Im Rahmen der Lesung wird Heinrich Thies auch Einblick in seine Recherchen geben, die sich als so spannend erwiesen, dass sie schließlich Teil des Buches wurden. Eine anrührende Lebensgeschichte wird in "Wenn Hitler tot ist, tanzen wir" somit zu einem Kapitel kritischer Zeitgeschichte. Viel Stoff also für einen spannenden Vortragsabend.

Sonntag, 14. März


13.30 Hünzingen, Hotel "Landidyll Forellenhof"
Tanzturniere Standard
der Tanzsportabteilung im TV Jahn Walsrode um die Jubiläumspokale "100 Jahre TV Jahn e.V. Walsrode"

16.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus - Ballettsaal
Feuriger Einsteigerkurs für Tanzwillige
Salsa & Merengue

16.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus - Konzertsaal
Workshop: Flamenco-Gitarre für Einsteiger
Mit Tipps und Tricks.
Dozent: Marc Wittje, Bremen (Flamencostudio Maria Rosa)

17.00 Walsrode, Stadtkirche
Kindermusical: Israel in Ägypten
Israel in Ägypten erzählt teils lustig, teils ernst, aber immer spannend und anschaulich die Geschichte der Unterdrückung des Volkes Israel und seiner Befreiung durch Mose. Kinderchöre und Spatzenchor der Kirchengemeinde Walsrode haben unter Leitung von Antje Kleinau- Wegener und Holger Brandt intensiv geprobt, und die jungen Schauspieler und Sänger möchten ihr Stück nun mit viel Ehrgeiz und Spaß aufführen.

Dienstag, 16. März


20.00 Bad Fallingbostel, Heidmark-Halle
Comedy: 100 Jahre Otto
Gastspiel Otto Waalkes
Ticket-Hotline: 05 11 / 44 40 66

Mittwoch, 17. März


18.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus - Ballettsaal
Workshop: Kreativer Tanz & Improvisation
Dozentin: Beate Nicolaus, Tanzpädagogin

20.00 Bad Fallingbostel, Rathaus - Ratssaal
Dia-Vortrag: Prag - die goldene Stadt an der Moldau
von Prof. Klaus Bürger
Auf dem Platz vor dem Hradschin ist der Blick frei. Unten die Stadt im Breitwandformat, das endlose Ziegelrot der Dächer, die Türme der Kirchen und Paläste, eingewoben der grüne Flausch der Gärten und Parks, die Moldaubrücken und das scheinbar planlose Ornament der Gassen. Wer diese Stadtlandschaft zum ersten Mal sieht, wird die Wucht des Bildes nie mehr vergessen. Wenn dann noch die Dächer im Sonnenlicht glänzen, fällt einem garantiert der bekannten Spruch vom "goldenen Prag" ein. Prag gehört zu den schönsten Hauptstädten Europas. Sie ist eine tausendjährige Schatzkammer historischer Baudenkmale der verschiedensten Stilepochen und prachtvoller Bauensembles. Prof. Bürger wird die herausragenden Sehenswürdigkeiten dieser Stadt zeigen: die historische Altstadt, die sehenswerten Brücken, die Kleinseite, der Hradschin mit der Burgstadt, der Wenzelsplatz mit der Neustadt, der Vysehrad. Große Teile dieser Ensembles gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. Prof. Bürger wird versuchen, das besondere, unverwechselbare Fluidum dieser Stadt einzufangen: auf der Karlsbrücke, in den Museen und Kirchen, im berühmten Jüdischen Viertel, im goldenen Gässchen auf der Burg, auf dem Nationalfriedhof, wo Smetana und Dvorak begraben sind. Auch die schöne Umgebung Prags wird vorgesellt, insbesondere die böhmischste aller Burgen, der Karlstein.
Vorverkauf:
Tourist-Information Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 40 06 21
Buchhandlung Raufeisen, Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 59 83.
Restkarten an der Abendkasse

20.30 Walsrode, Capitol-Theater
VHS-Kino: Wolfsburg
Christian Petzold, Deutschland 2003
Ein Unfall auf einer einsamen Landstraße und ein Mann begeht Fahrerflucht. Es ist die Geschichte einer unmöglichen Beichte und einer unmöglichen Beziehung - brillant besetzt mit Nina Hoss und Benno Fürmann.

Donnerstag, 18. März


18.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Kursaal
Vortrag mit Prof. Matthias von Saldern, Uni Lüneburg, Abteilung Schulentwicklung
Vergleich der Ergebnisse der PISA- und IGLU-Studien mit der Schulreform in Niedersachsen

20.00 Walsrode, Verbraucher-Informations-Zentrum
Informationsveranstaltung mit Diskussionsrunde
Thema: Grüne Gentechnik. Vertreter von verschiedenen landwirtschaftlichen Verbänden, BUND, Eine-Welt-Gruppe und einer Initiative "Gentechnikfreie Landwirtschaft" werden ihre Position darstellen und sich den Fragen der Besucher stellen. Bereits am 12. März startet das Verbraucher-Informations-Zentrum verschiedene Aktionen zu diesem Themenbereich, u. a. eine Ausstellung. Am 22. März wird der Film "Krieg ums Essen" gezeigt und anschließend zur Diskussion eingeladen. Für Schulklassen und Gruppen gibt es das Angebot eines begleiteten Ausstellungsbesuches mit Filmausschnitten nach vorheriger Absprache! Ein Stand auf dem Walsroder Wochenmarkt am 26. März gibt außer dem Verkauf von Produkten aus Fairem Handel Informationen zum Thema "Gentechnik und Welternährung".
Weitere Informationen unter Tel. 0 51 61 / 7 15 35

Samstag, 20. März


20.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Kursaal
Kabarett: Und suche uns nicht in der Führung
mit der "Magdeburger Zwickmühle"
Der Deutsche Michel führt nicht gern, er will geführt werden. Jedoch, von wem oder durch was er sich führen ließ, am Ende war und ist er doch immer der Angeführte geblieben. Nur sein Auto, das führt der Deutsche Michel selber. Dafür hat er sogar einen Führerschein. Allerdings benötigt er dazu ein polizeiliches Führungszeugnis. Nur wofür wird das ausgestellt? Dass er sich gut geführt hat oder dass er sich gut führen ließ? Das ist noch nicht gänzlich geklärt. Und deshalb hat der Deutsche Michel vor dem Selber führen auch panische Angst. Er lässt sich lieber führen und zwar überallhin: ins Feld, ins Verderben oder aufs Glatteis. Selbst wenn er auf letzterem ausrutschen sollte, behauptet er dann auch noch, dass er in Führung läge. Zwei Dinge allerdings führt der Deutsche Michel gern. Buch und Beschwerde. Darin ist er führend. Wenn Sie das alles jetzt nicht verstanden haben, dann brauchen Sie eine Führung. Falls Sie, verehrter Kabarettfreund, eine suchen sollten, so lassen Sie sich in die "Magdeburger Zwickmühle" entführen, denn die führt Sie mit Satire in Versuchung. Wo Sie die finden? Im Kabarett im Kursaal von Bad Fallingbostel. Und suche uns nicht in der Führung!
Vorverkauf:
Tourist-Information Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 40 06 21
Buchhandlung Raufeisen, Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 59 83
Restkarten an der Abendkasse

Sonntag, 21. März


11.00-18.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Kursaal
Antik-Markt
Informationen und Standreservierung unter Tel. 0 42 62 / 25 27

Montag, 22. März


16.00 Bad Fallingbostel, Grundschule - Aula
Kinderkino: Das Taschenmesser
Mees erfährt ausgerechnet am ersten Schultag, dass sein Freund Timi fortzieht. Eine heitere, intensive Geschichte um Freundschaft und Kinder beginnt.

Dienstag, 23. März


20.00 Bad Fallingbostel, Heidmark-Halle
Konzert: Thank you for the music - A tribute to ABBA
"30 Jahre Waterloo" - dieses grandiose ABBA-Jubiläum des Grand-Prix- Sieges von 1974 muss gefeiert werden: Überall auf der Welt grassiert wieder - wie damals in den 70ziger Jahren - das packende ABBA-Fieber. Und deswegen geht nun auch Star-Moderator Uwe Hübner mit der erfolgreichen musikalischen Biographie "Thank You For The Music" auf große Deutschland-Tournee. Die Show, die u. a. schon die Hauptstadt Berlin begeisterte, aus dem Fernsehen (ARD) bekannt und demnächst in vielen Ländern Europas unterwegs ist, kommt nun nach Bad Fallingbostel.
In interessanten Episoden wird die Geschichte von ABBA erzählt. Wie ihre Anfänge waren, was sie auf unterschiedlichste Weise in ihre musikalische Verbindung mitbrachten. Was die Vier privat verband und zerstritt, welche Triumphe und Schwierigkeiten sie auf ihrer Welt-Tournee hatten. Aber auch weshalb sie die Beach Boys so liebten, warum die berühmten Katzen-Kostüme extra für Deutschland geschneidert wurden, ja sogar dass ein Deutscher schuld an dem legendären ABBA-Schriftzug ist. All das erzählt TV-Moderator Uwe Hübner in seiner gewohnt charmanten und witzigen Art. Und er lässt einen ABBA-Nummer 1-Hit nach dem anderen erklingen. Von "Take A Chance On Me" über "Chiquitita" und "Fernando" bis hin zu "S.O.S", "Money, Money, Money", "Lay All Your Love on Me". Von allem ist nur das Beste dabei. Krönender Höhepunkt ist die große schwungvolle ABBA-Party, bei der spätestens mit "Dancing Queen" der ganze Saal feiert, singt und tanzt. Und am Ende wird geträumt: Mit "The Winner Takes It All" und selbstverständlich "Thank You For The Music".
ABBA und insbesondere diese Show vom Erfolgsproduzenten Bernhard Kurz - der schon "Starlight Express", "Phantom Of The Opera" und "Cats" nach Deutschland brachte und gerade in Las Vegas als "Producer Of The Year" ausgezeichnet wurde - weckt Erinnerungen und verbindet Generationen. Die Fans und Freunde von damals vereinen sich mit den neuen Anhängern - ein Bild im aktuellen Musik-Geschehen, das es so nur selten gibt. Dieser Abend mit Uwe Hübner und seiner ABBA-Band, die aus erfahrenen und charismatischen Musical-Darstellern aus der ganzen Welt besteht (es wird live gespielt und gesungen!), fasziniert alle und immer wieder aufs Neue.
Vorverkauf:
Tourist-Information Bad Fallingbostel, Tel. 0 51 62 / 40 06 21
Walsroder Zeitung, Tel. 0 51 61 / 6 00 50
Ticket-Hotline, Tel. 0 18 05 / 95 55 50

Mittwoch, 24. März


18.00 Walsrode, Musikschule Nicolaus - Ballettsaal
Workshop: Stepptanz & Flamenco für Einsteiger
Dozentin: Beate Nicolaus, Tanzpädagogin

Donnerstag, 25. März


20.00 Bad Fallingbostel, Kurhaus - Kursaal
Klavierabend mit Christian Seibert
Werke von Rachmaninow, Beethoven, Debussy, Schumann und Albeniz Der 1975 geborene Christian Seibert hat bei so namhaften Pianisten wie Paul Badura-Skoda, Rudolf Buchbinder oder Bruno Leonardo Gelber studiert. Seine bisherige Laufbahn wurde von Wettbewerbserfolgen in Zwickau, Bozen, Marsala und London begleitet. Er spielt mit bekannten Orchestern, darunter das NDR-Sinfonieorchester Hamburg, die Sinfonietta Hungarica und das Philharmonische Orchester Bremen. Christian Seibert ist Stipendiat der "Stiftung Kunst und Kultur Nordrhein- Westfalen". Für seinen Klavierabend in Bad Fallingbostel hat Christian Seibert von Sergej Rachmaninow "drei Préludes aus op. 23", die "Sonate cis- moll op. 27/2 - Mondscheinsonate" von Ludwig van Beethoven, die "Suite bergamasque" von Claude Debussy, die "Sonate g-moll op. 22" von Robert Schumann und die "Triana" aus der Suite "Iberia" von Isaac Albeniz ausgewählt. Eintrittskarten sind im Vorverkauf in der Buchhandlung Raufeisen und der Tourist-Information Bad Fallingbostel sowie an der Abendkasse erhältlich.

Freitag, 26. März


20.00 Walsrode, Stadthalle
Ohnsorg-Theater: Thea Witt maakt nich mit
Komödie von Jens Exler
Plattdeutsche Aufführung
Die Inhaberin der "Wirtschaft zur alten Wassermühle", Thea Witt, hat vor Jahren die alte Mühle von der Gemeinde gekauft und lässt den pensionierten Gemeindediener Momme darin wohnen. Der Bürgermeister und Fleischwarenfabrikant Martin, von dem das ganze Dorf abhängt, möchte sie nun zurückkaufen. Die Mühle soll abgerissen werden und einer Straße Platz machen, die zu seinem Grund und Boden führt. Dort plant er den Bau einer Feriensiedlung. Theas Neffe Peter, mit Martins Tochter Frauke befreundet, verbringt seine Semesterferien im Dorf und hat auch seine Kommilitonin Irmgard auf den idyllschen Ort aufmerksam gemacht. Irmgard wohnt mit ihrem Vater Jochen, der eine Abmagerungskur machen soll, bei Thea Witt. Ein weiterer Gast von Thea ist Carola, eine etwas verrückte Malerin, die sich an den reichen Bürgermeister heranmacht und ihm die Flausen mit den Ferienappartements in den Kopf gesetzt hat. Der Fremdenverkehr ist ein gut florierendes Geschäft geworden. Dass es gerade Martins Land ist, das sich am besten für die Einrichtung von Ferienhäusern und Appartementblocks eignet, ist natürlich reiner Zufall. Der Bürgermeister kann auch keine Rücksicht darauf nehmen, dass die Romantik des schönen Naturstrandes durch den Bau dieses Ferienzentrums verloren geht. Was kümmert es ihn, dass das Angebot an Erholungsorten bald größer sein wird als der Urlauberstrom. Die Konjunktur ist günstig; darum will er nicht länger im Schatten stehen und auch ein bisschen davon profitieren, wenn die Städter sich erholen wollen. Der Gemeinderat begrüßt zwangsläufig Martins Investitionsfreudigkeit, denn zwei Drittel der Mitglieder arbeiten in seiner Fleischwarenfabrik. Mit allerlei faulen Tricks versuchen nun Carola und Martin an Theas Unterschrift unter den Kaufvertrag zu kommen. Doch die Besitzerin des Gasthauses "Zur alten Wassermühle" lässt sich nicht so leicht übertölpeln…
Vorverkauf:
Walsroder Zeitung, Tel. 0 51 61 / 6 00 50

Sonntag, 28. März


10.00-17.00 Bad Fallingbostel, Marienburger Straße 1, Eichler
Geöffnete Privatgärten: Über Zäune schau'n...
Warum nicht auch einmal im März den Garten für Interessierte öffnen? Im letzten Jahr konnten wir schon am 28. Januar die ersten Bienen auf Winterlingen beobachten. Natürlich ist der Sommer an Üppigkeit nicht zu übertreffen! Sie werden aber überrascht sein, was es um diese Zeit schon alles zu entdecken gibt - man muss nur etwas genauer hinsehen! Jeder sollte sich bitte eine Tasse mitbringen. Es gibt heißen Früchtetee zum "Finger wärmen".
1.000 m˛ großer naturnaher, nicht alltäglicher Staudengarten mit Teichen und kleinem Bachlauf. Auf dem leicht abschüssigen Gelände wurde auf Rasen ganz verzichtet. Der Garten wurde ferner sehr dicht mit immergrünen und Laub abwerfenden Gehölzen bepflanzt. Die eigenwillige Umzäunung öffnet und verschließt sich zu fensterähnlichen Raumbildern. Der Werkstoff Holz ist dominierend - hier ist Hans-Joachim Eichler beim Bau von Pergolen und Holzwegen in seinem Element. Viele Nisthilfen für Vögel und Wildbienen. Gewächshaus und zwei Hochbeete. Auf Naturschutz wird besonderen Wert gelegt. Wegen der schmalen Holzwege ist dieser Garten kein Kinderspielplatz! Pflanzenabgabe. Dagmar Schlösser aus Jarlingen ist mit eigenen Keramiken vertreten.

Dienstag, 30. März


20.00 Bad Fallingbostel, Rathaus - Ratssaal
Dia-Vortrag: Eine Urne mit vier Rädern - Ein jungbronzezeitlicher Miniaturwagen aus Daverden
von Dr. Jutta Precht, Kreisarchäologin, Landkreis Verden
Seit Herbst 2000 gräbt die Archäologische Denkmalpflege des Landkreises Verden einen jungbronzezeitlichen Urnenfriedhof bei Daverden aus. In einer der Urnen kam ein überraschender Befund zu Tage: Auf dem Leichenbrand lagen vier kleine Rädchen, zu einem Viereck angeordnet, als wären sie von einem Miniaturwagen abmontiert worden. Solche Kultwägelchen gab es in der Bronzezeit in vielen Gebieten Mitteleuropas, Niedersachsen gehörte bislang aber nicht dazu. Schaut man sich nach Vergleichen um, so findet man in den Schweizer Uferrandsiedlungen ganz ähnliche Rädchen. Sogar die Verzierung mit Fischgrätmuster stimmt überein. Trotzdem waren die Daverdener Rädchen wohl keine Importe, sondern das Ergebnis einheimischer norddeutscher Produktion. Akzeptiert man die augenfällige Deutung als Wagenrest, so stellt sich die Frage nach Sinn und Zweck? Was verbirgt sich hinter dieser Beigabensitte? Nur profanes Kinderspielzeug, wie manche vermuten? Oder gewährt sie uns tieferen Einblick in Kult und Religion der Bronzezeit? Jutta Precht wird versuchen, Antworten zu geben.




Zuletzt geändert am: 28.02.2004

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