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Hermann Löns

Mitteilungen des Verbandes der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich e. V.

Geschäftsstelle: Hermann-Löns-Straße 8,

29664 Walsrode, Tel. 05161/977 219

Allgemeiner Teil

Was bedeutet "Hederitt" ?


Gedicht von Hermann Löns

"Das Hederitt"

 
Die Finken und die Schlagen,

Die Bäume werden grün,

Herr Meister und Frau Meisterin,

Von dannen muß ich zieh’n;

Denn jetzt singen wir das Hederitt, Das Hederitt, juchei,

Und wenn der Sommer endet,

Dann wird die Liebe neu.

Die Buttervögel fliegen,

Die Spatzen tragen ein,

Leb’ wohl du Mädchen voller Zier,

Es muß geschieden sein;

Und jetzt singen wir das Hederitt, Das Hederitt, juchei,

Und wenn der Sommer endet,

Dann wird die Liebe neu.

Die Osterblumen blühen

Und das Vergißmeinnicht,

Ich denke deiner immerdar,

Du holdes Angesicht;

Doch jetzt singen wir das Hederitt,

Das Hederitt, juchei,

Und wenn der Sommer endet,

Dann wird die Liebe neu.
 
 

Vor langer Zeit hatte ich in der Zeitschrift "Naturschutz - und Naturparke" die Frage gestellt, wer "Das Hederitt" kennt. Erstaunlicherweise war das Echo groß. Ich erhielt von einem "Löns-Liebhaber" einen ausgiebigen Telefonanruf aus Lübeck und bekam Briefe aus Celle, Buxtehude, Hamburg und Bremen. Es gab vielerlei Ausdeutungen, Meinungen und Erklärungen über den Ausdruck "Hederitt". Von einem Herrn aus Bremen ging mir eine Kopie der Titelseite von der Originalausgabe Löns/Licht aus dem "Kleinen Rosengarten", Band 1, Neue Deutsche Volkslieder für Gesang und Klavier zu. Auf einer zweiten Ablichtung war das Lied Nr. 26 "Das Hederitt" mit folgender Fußnote versehen: "Das Wort Hederitt kommt von Hede reiten (= Hede reißen), war also wohl früher der Titel eines ermunternden Liedes bei der Hanfbearbeitung." Damit dürfte eine Jahrzehnte dauernde Suche nach dem Sinn des Wortes "Hederitt" erfolgreich beendet sein.
Sieglinde Mundorff, Gerstetten

Gedichtbände

von Heinz E. A. Koch und Helene Segelke vorgestellt


Im Rahmen der "Kulturellen Sommerwoche" der Stadt Walsrode wurden am 07. August 1999 die Gedichtbände "Wer bist Du, Mensch?" von Heinz E. A. Koch und "Lebens-Räume" von Helene Segelke im voll besetzten Heidemuseum "Rischmannshof" der Öffentlichkeit vorgestellt.

Den Abend eröffnete Manuela Tietsch mit einem Spiel auf der Harfe. Die damalige 2. Vors. Monika Seidel begrüßte die Zuhörer und Mitwirkenden. Olivier Thiébaud, der in der Gedichtreihe des Löns-Verbandes schon selbst veröffentlicht hat, besorgte die Auswahl der Gedichte von Koch und verfaßte das Nachwort. Hans-Jürgen Weiß gestaltete die Titelseite. Heinz E. A. Koch (geb. 1937, gest. 1992) war nicht nur 5 Jahre Schriftleiter der "Hermann-Löns-Blätter", sondern auch Schriftsteller, Tierbeobachter, Naturschützer und Dichter zugleich. Von seinen Buchveröffentlichungen sei aus Platzgründen nur auf die Neuherausgabe des Nds. Skizzenbuches von Hermann Löns unter dem Titel "Landschaftsbilder" hingewiesen.

Heide-Gret Koch hat die Gedichte ihres verstorbenen Ehemannes dem Löns-Verband zur Verfügung gestellt. An der Herausgabe des Gedichtbandes wirkte sie intensiv mit. An dem Abend trug sie 6 Gedichte nach ihrer Wahl vor, die großen Anklang fanden. Sie bedankte sich bei den Redaktionsmitgliedern mit einer Rose.

In seinen Gedichten kommt Heinz E. A. Kochs Naturverbundenheit zum Ausdruck. Sie ist es, die ihn zu Tier- und Heideskizzen und darüber hinaus zu Gedanken und Reflexionen eines modernen Zeitgenossen bewegt. Die Gedichte sind alles andere als sentimentale Betrachtungen.

Helga Maure hat nach einem Gespräch mit Dr. Bussmann dem Löns-Verband einen Teil des Gedichtwerkes ihrer Mutter für Veröffentlichungszwecke zur Verfügung gestellt. Gerd Dombert traf die Auswahl für den vorliegenden Band "Lebens-Räume". In Vorwort weist er ausdrücklich auf seine strenge Auswahl hin. Sie soll deutlich machen, daß die starken lyrischen Akzente der Dichterin Ausdruck ihrer Wünsche, Hoffnungen und Sehnsüchte seien. H. Segelke zeigt sich "als Lyrikerin von großer Begabung". In seiner Präsentation des Gedichtbandes ging er auf die genannten Aspekte ein und prangerte die immer mehr um sich greifende Unsitte, in der deutschen Sprache Anglizismen zu verwenden, an.
W. Doose, A. Pöpping und der Unterzeichner trugen 6 Gedichte aus dem Werk vor. Helge Maure (s. Foto) beschrieb das Leben ihrer Mutter in der Familie aus ihrer Sicht.

Das Publikum dankte allen mit anhaltendem Beifall. Die Rezension des Bandes "Lebens-Räume" finden Sie auf Seite 23 dieses Heftes, die Rezension zu "Wer bist du, Mensch?" wird demnächst erscheinen. In der Gedichtreihe des Löns-Verbandes sind veröffentlicht:

Helmut Pingel: "Einst und Jetzt" - Gedichte aus meinem Erleben

Olivier Theobald: "Spiegelfahrten" - Gedichte

Olivier Theobald: "Auf der Achterbahn" - Gedichte aus 15 Jahren

Heinz E.A. Koch: "Wer bist du, Mensch?"- Gedichte aus dem Nachlaß

Helene Segelke: "Lebens-Räume" - Gedichte aus dem Nachlaß

Sämtliche Gedichtbände können zum Preis von 8,-- DM/Stck. zzgl. Versandkosten bei der Geschäftsstelle des Löns-Verbandes erworben werden.

Gerhard Zahmel

Jahreshauptversammlung 1999


Der Hermann-Löns-Kreis Lüneburger Heide traf sich zur Jahreshauptversammlung am 9. Oktober d. J. im Hotel "Sanssouci" in Tietlingen in der Nähe des Lönsgrabes. Nach dem gemeinsamen Essen (traditionsgemäß Heidschnucke) ging 1. Vorsitzender Wolfgang Doose auf die Pflege des dichterischen Nachlasses von Hermann Löns ein und auf die damit verbundenen Kontakte der Mitglieder zu mehreren Stätten, an denen Hermann Löns gewirkt hat. Aktionen des Löns-Kreises waren u. a., die Lönsstube am Mahl- und Backtag in der Westenholzer Mühle wieder traditionsgemäß mit Bildern und Spruchtafeln auszustatten; sowie im Rahmen des Walsroder Ferienprogramms eine Busfahrt in den Dinosaurierpark Münchehagen und eine Theaterfahrt zum Plattdeutschen Theater nach Holtebüttel zu organisieren.

Mit Entlastung des Vorstandes wurden die Wahlen eingeleitet. W. Doose wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt, Harry Hambrock übernimmt weiterhin den 2. Vorsitz. Heide Doose, die über 20 Jahre die Schriftführung innehatte, wird von Brunhilde Meyer abgelöst, bleibt aber im Vorstand. Kassenwartin ist Ingeborg Stadie, Referentin für Pressearbeit Gertrud Johannes. Kassenprüferin sind Ruth Reinke und Herta Kracke.

Im weiteren Verlauf stellte 1. Vors. Doose 2 neue Hefte der seit 1990 erscheinenden Schriftenreihe "Höret" vor, die Briefe von H. Löns und die Festrede des Landrates Hermann Söder anläßlich der Feier am Grab des Dichters enthalten. Zur Unterhaltung lasen Adelheid Pöpping und Gertrud Johannes Texte des Dichters. Auch das von Frau Pöpping auf der Gitarre vorgetragene plattdeutsche Gedicht von Mira Meyer fand großen Beifall. Die Melodie dazu komponierte Frau Pöpping selbst.

Wolfgang Doose

90 Jahre Verein Naturschutzpark


Wilsede. "Ist unter den Lesern kein reicher Mann, der den Wilseder Berg und den Totengrund erwerben und vor Aufforstung schützen möchte?" Dieser "Mahnruf an die Freunde der Heide" stand 1902 in der Zeitschrift "Niedersachsen", die Hermann Löns 2 Jahre redigierte. "Heute gäbe es keine Heide mehr, hätten vor 90 Jahren nicht Naturfreunde in München den Verein Naturschutzpark e. V. (VNP) gegründet", sagte der Sprecher des Vereins, Jens Tönnießen.

Der Verein mit Sitz in Niederhaverbeck feierte im September 1999 im Museumsdorf Wilsede sein 90-jähriges Bestehen. Er wurde im Laufe dieses Jahrhunderts zur wichtigsten Pflege- und Förderinstitution der Naturlandschaft Lüneburger Heide. 70 der 230 geschützten Quadratkilometer in Niedersachsen gehören heute dem VNP. "90 Prozent der Heide-Touristen wandern durch unsere Gebiete", sagte Tönnießen.

Der Löns-Verband gratuliert herzlich.

Geza

 
 

Neuerscheinungen


Buchrezensionen

Helene Segelke: "Lebens-Räume"


Mit einer verdienstvollen Edition macht der Verband der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich Gedichte von Helene Segelke zugänglich. Gert Dombert hat für den Band "Lebens-Räume" 27 Gedichte aus dem Nachlaß der Autorin ausgewählt. Mögen Titel wie "Der Heide Lächeln", "Am Teich" oder "Birken im Aufbruch des Frühlings" zunächst die Erwartung hervorrufen, mit einer Schilderung des bekannten Lebensraumes Heide in gewohnter Manier rechnen zu dürfen, so sieht sich der Leser tatsächlich mit Gedichten konfrontiert, die keineswegs die üblichen Klischees aneinanderreihen.

Helene Segelkes Beobachtungsgabe vermag hinter den bekannten Eindrücken Tieferes auszuloten. Sie offenbart in ihren Gedichten innerliche "Lebens-Räume". Der Kreislauf der Natur mit seinem ewigen Werden und Vergehen spiegelt sich dabei in den Empfindungen wieder. Sie können durchaus melancholisch gestimmt sein, wenn sie die letzten "Sommerreste" beschreiben - die Blätter, die sich noch im kahlen Baumgeäste" befinden: "Sie hängen fahl und müde / und sind verblaßt, verdorrt. Der Himmel ist so trübe / und messerscharf der Nord." Ein andermal ist dann die Stimmung von der Gewißheit getragen, daß mit dem Frühling Angst und Plage vorbei sind: "Verweht und vergessen / sind alle dunklen Tage."

Den Gedichten ist anzumerken, daß Helene Segelke (1899 - 1971) durchaus harte Zeiten zu durchleben hatte. Insbesondere die Kriegsjahre verlangten ihr große Anstrengungen ab, um ihrer Familie den Lebensunterhalt zu sichern. Ein Gegengewicht zu all diesen Sorgen bildete ihr die innere Welt der Träume und Dichtungen. Sie erliegt dabei aber nicht der Gefahr, in eine Scheinwelt zu flüchten. Es macht die Stärke ihrer Gedichte aus, daß Helene Segelke in ihnen zeigt, wie nah beieinander Freud’ und Leid liegen: "Nun mein Herz ganz müd’. / Es hat sich überfreut ./ Und leise Trauer zieht / durchhin. Aus Glück ward Leid."

Doch Helene Segelke weiß, daß es auch den umgekehrten Verlauf gibt - jenen Wandel, der der Heide ihr Lächeln zurückgibt: "Ernsthaft lag die stille Heide, / sinnend der vergangnen Freude. Regenschauer gingen nieder / und verlöschten alle Lieder. // Doch die Sonnenstrahlen brachen / durch den Wolkenberg mit Lachen. / Zauberten auf müder Heide / lächelnd frohe Erdenfreude."

Dr. Wolfgang Brandes
Helene Segelke, "Lebens-Räume", Gedichte aus dem Nachlaß, Vorwort von Gert Dombert, 2 Bilder von Roland Tietsch, 39 Seiten, heraus-gegeben und zu beziehen: bei der Geschäftsstelle des Löns-Verbandes oder in jeder Buchhandlung, 8,-- DM zzgl. Versandkosten,
ISBN 3-934339-54-9

"Höret!" Ausgabe Nr. 15

"Welche Bedeutung hat Hermann Löns für unsere Region?"


In diesem Jahr hat Landrat Hermann Söder die Festrede anläßlich der Bruchniederlegung im Tietlinger Wacholderhain zum obigen Thema gehalten. Der vollständige Vortrag ist nunmehr als Ausgabe 15 in der Schriftenreihe "Höret!" erschienen. In Heft 3/99 der "Hermann-Löns-Blätter" habe ich den wesentlichen Inhalt der Rede wiedergegeben und empfehle allen Lönsfreunden die Anschaffung der Broschüre.

Gerhard Zahmel
"Höret!"-Ausgabe 15, Hermann Söder: "Welche Bedeutung hat Hermann Löns für unsere Region?", 1999, DIN A5-Broschüre, 12 Seiten, Preis 3,-- DM zzgl. Versandkosten, erhältlich bei der Geschäftsstelle des Löns-Verbandes

Rainer Kaune: "Stille Begegnungen zur Weihnachtszeit"


In der Reihe "Ausgewählte Kostbarkeiten" ist im Schwarzwald-Kalender-Verlag ein Bändchen erschienen, daß unser Mitglied Rainer Kaune zusammengestellt hat. Es hat den Titel "Stille Begegnungen zur Weihnachtszeit" und enthält Zitate so großer Dichter/Dichterinnen wie Goethe oder Annette von Droste-Hülshoff. Von Hermann Löns finden sich Zitate auf den Seiten 16, 18, 24 und 27 zu den Themenbereichen "Schnee", "Christkind" und "Weihnachtsgeschehen". Die Innenillustrationen von Ludwig Richter bereichern das Werk. Das Umschlagbild (verschneite Landschaft) stammt von R. Kirsch.

Das ganz besondere an dieser Edition ist, daß der Verlag nicht nur eine Paperback-, sondern auch eine bibliophile Hardcover-Ausgabe (dunkelblau) herausgegeben hat. Das Bändchen ist wirklich eine Kostbarkeit und das richtige Geschenk zur Weihnachtszeit. Glückwunsch dem Autor.

Gerhard Zahmel
"Stille Begegnungen zur Weihnachtszeit", zusammengestellt von Rainer Kaune, 1999, 64 Seiten, 9 x 12,5 cm, Verlag SKV-Edition, Lahr, Nr. 92488, Preis: Normalausgabe 3,80 DM, ISBN 3-8256-2488-9, bibliophile Ausgabe 9,80 DM, ISBN 3-8256-0488-8

"Höret!" Ausgabe Nr. 16

Widar Lehnemann: "Hermann Löns und Hans Freiherr Geyr von Schweppenburg - Briefe"


Der Löns-Verband hat über Prof. Dr. Gottfried Vauk von Dr. Hans-Joachim Böhr ein Konvolut aus 4 unveröffentlichten Autographen von Hermann Löns, deren Empfänger der Ornithologe Prof. Dr. Hans Freiherr Geyr von Schweppenburg war, erhalten. Unser Mitglied Dr. Widar Lehnemann hat die Briefe ausgewertet und der Löns-Verband legt diese hervorragende Schrift nunmehr als Ausgabe Nr. 16 in der Schriftenreihe "Höret!" vor. Die öffentliche Vorstellung erfolgte im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Löns-Kreises Lüneburger Heide. Die Resonanz war so groß, daß nur noch wenige Exemplare vorhanden sind. Eine Neuauflage ist in Arbeit. Der Löns-Verband dankt nochmals den Herren Dr. Böhr, Prof. Dr. Vauk und Dr. Lehnemann.

Gerhard Zahmel
"Höret!"-Ausgabe 16. Widar Lehnemann: "Hermann Löns und Hans Freiherr Geyr von Schweppenburg- Briefe", 1999, DIN A5-Broschüre, 16 Seiten, Preis 3,-- DM zzgl. Versandkosten, erhältlich bei der Geschäftsstelle des Löns-Verbandes

Niedersachsenbuch ‘99

Rainer Kaune: Hermann Löns in Bückeburg


In Begleitung des Landesfestes "Tag der Niedersachsen", das in diesem Jahr vom 9. bis 11. Juli in der Stadt Bückeburg stattfand, ist das "Niedersachsenbuch ‘99" herausgegeben worden. In dem schon zum
18. Mal erscheinenden Niedersachsenbuch konzentrieren sich die Artikel auf die Stadt Bückeburg und den Landkreis Schaumburg.

22 Autorinnen/Autoren geben über die Region mit ihrer geschichtsträchtigen Vergangenheit in 26 Beiträgen einen umfassenden Einblick. Wie Innenminister Heiner Bartling schreibt, werden "in den Aufsätzen über Dr. (B. C.) Faust und Hermann Löns bedeutende Persönlichkeiten und deren Wirken in Bückeburg vorgestellt."

Mitglied Rainer Kaune hat den Artikel "Hermann Löns in Bückeburg" verfaßt, der auch die psychologische Befindlichkeit des Dichters aufzeigt. Erstaunlich ist die literarische Schaffenskraft im Jahr 1909, die Kaune wie folgt darstellt:

Ans Unglaubliche grenzend Löns’ literarisches Tun im Jahre 1909: Er verfaßte zahlreiche Essays für die Sammelbände "Lebensbilder aus der Tierwelt"; veröffentlichte die drei Tierbücher "Was da kreucht und fleucht", "Mümmelmann" und "Aus Wald und Heide" brachte den Balladenband "Mein blaues Buch" heraus; schrieb und veröffentlichte des Erstlings-Roman "Der letzte Hansbur"; verfaßte die Romane "Dahinten in der Heide" und "Der Wehrwolf"; begann mit der Niederschrift seines Künstlerromans "Das zweite Gesicht" und schrieb und veröffentlichte den autobiografischen Aufsatz "Von Ost nach West".

Ganz frei von Journalismus wurde Löns nach seinem Ausscheiden bei der "Schaumburg-Lippischen Landes-Zeitung" nicht, denn sein vorheriger Arbeitgeber - das "Hannoversche Tageblatt" - bezog nun aus der Ferne "Feuilletonistisches" und "Vermischtes" von ihm.

Und dann war da noch eine weitere Schreibarbeit, die viel Zeit und Kraft wegnahm, nämlich das Briefeverfassen. Dazu Löns im Oktober 1909:

"Ich werde verrückt vor Korrespondenz und muß etwas an Lönsschutz denken statt an Naturschutz..."

Diese ungeheure Überaktivität, wo kam sie her? Sehr vielsagend hier die Lönssche Bemerkung: "...denn es steckt in mir ein Kerl mit einer Hetzpeitsche."

Soweit Rainer Kaune im "Niedersachsenbuch ‘99" - das zum Lesen empfohlen wird.

Geza
22 Autoren, Niedersachsenbuch ‘99, 207 Seiten, das Buch kann kostenlos schriftlich gegen Einsendung von 3,-- DM in Briefmarken für Rückporto beim Nds. Innenministerium, Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Lavesallee 6, 30169 Hannover, bestellt werden.
ISSN 0946-5588

Einige Artikel dieses Heftes finden Sie auch im Internet unter http://www.walsrode-net.de/.
 
 

Verband der Hermann-Löns-Kreise

in Deutschland und Österreich e. V.


1. Vorsitzende: Verw.-Angest. Monika Seidel, Flachsröten 4, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 6777, zwei gleichberechtigte 2. Vorsitzende: 2. Vorsitzender Buchhändler Harald Cajka, Hauptstraße 60 A/14, A-3021 Preßbaum bei Wien, Tel. v. Deutschl.: 0043/2233/52792 oder GSM 0043/664/1822838 (weiterer 2. Vorsitzender: Vakanz); Geschäftsführer: Kaufmann Wolfgang Doose, Anschrift u. Tel.: s. unten; Referentin für Öffentlichkeitsarbeit: Einzelhandelskauffrau Gertrud Johannes, Hannoversche Straße 42, 29664 Walsrode, Tel. 05161/5840; Schriftführer: Stadtamtsrat Gerhard Zahmel, Anschrift u. Tel.: s. unten; Verw.-Angest. i. R. Heide Doose, Anschrift u. Tel.: s. unten;

Anschrift der Geschäftsstelle: Hermann-Löns-Straße 8, 29664 Walsrode

Geschäftskonten: Kreissparkasse Walsrode, Nr. 1 341 890 (BLZ 251 523 75)
Volksbank Lüneburger Heide eG in Walsrode, Nr. 9 094 800 (BLZ 258 916 36)

Spendenkonto: Kreissparkasse Walsrode, Nr. 1497551 (BLZ 251 523 75)


IMPRESSUM

H E R M A N N - L Ö N S - B L Ä T T E R

Schriftleitung: Heide Doose, Wolfgang Doose, Walsroder Straße 117, 29699 Bomlitz-Uetzingen, Tel.: (05161) 8297; Friederike Brehme, Scharnhorststraße 16, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 3363; Gerhard Zahmel (verantwortl. Schriftleiter), Rathaus, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 977219, Fax: (05161) 977 133, Texterfassung: Anette Beuge. Die namentlich gekennzeichneten Beiträge geben die persönliche Auffassung der Verfasser wieder. Kostenloser Abdruck nach vorheriger Genehmigung des Schriftleiters gestattet. Die Mitteilungen erscheinen viermal im Jahr. Der Bezugspreis ist im Mitgliedsbeitrag enthalten.
 

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Zuletzt geändert am: 20.10.2000

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