Kultur
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![]() Mitteilungen des Verbandes der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich e. V. Geschäftsstelle: Hermann-Löns-Straße 8, 29664 Walsrode, Tel. 05161/977 219 Allgemeiner Teil Hermann Löns übersetzte das Getratsche An jedem Abend in der letzten Winterzeit spielte sich am Rande der Eilenriede ein Naturschauspiel ab, das unvergleichlich ist: Zehntausende Krähen kommen lärmend und schwatzend zurück von ihren fetten Aasgründen des Tages. Die meisten haben sich auf der Müllkippe Altwarmbüchen den Bauch vollgeschlagen, manche auch neue Pfründe ausgemacht. Auf den Schlafbäumen am Zoo und an der Alten Bult wird darüber diskutiert. Hermann Löns hat zu Anfang dieses Jahrhunderts in seinem "Krähengespräch" etwas von diesen Diskussionen übersetzt. Wie die Krähen am Rande der Eilenriede "von allen Seiten" angeflogen kommen, das hat er liebevoll beschrieben: "...graue Nebelkrähen, schwarze Rabenkrähen und manchmal auch einige stahlblaue Saatkrähen." Hören wir Löns Übersetzung zu: Die Graue, die zuerst kommt, ist eine Ostpreußin. "Känigsbarg" ist ihr drittes Wort. Die Schwarze, die immer gleich nach ihr kommt, stammt aus der Eilenriede; die beiden kennen sich seit drei Wintern: "Guten Aabend, mei Herzche", schnorrt die Graue; "was haben Sie heit gemacht de ganze Tag? War's Assen gut?" Die Schwarze macht vergnügte Augen: "ë n Aeöbend, das will ich maanen; ich waaß doch hier Beschaad. Ich häöb 'n angeschossenen Häösen gefunden. Delikäöt, säöge ich Ihnen." "Einen Hasen", plärrt eine graue Sächsin, die eben ankommt, "ach nee, was Se sagen? Hären Se mal, meine Kuteste, den genn' Se mir mal zeigen. Ich hab' Se nämlich noch nie'n doten Hasen kesehen, wissen Se." Soweit der Dichter, Naturforscher und Dolmetscher Löns. Denn dieses Geschehen an der Eilenriede kann jeder Naturfreund beobachten. Aber wer denkt, daß es sich bei Löns' Krähengespräch nur um Dönekens handelt, irrt gewaltig. Diplom-Biologe Thomas Schubert, der im Zoo Hannover gerade ein wissenschaftliches Praktikum macht, beobachtet das Geschehen auf den Zoo-Eichen mit dem Expertenblick des Ornithologen (Vogelkundlers): "Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse haben erwiesen, daß Krähen ein hochentwickeltes, ausgeprägtes Kommunikationssystem haben", sagt der Forscher. Das heißt: Sie können sich "unterhalten". Schubert: "Wie sie es genau machen, ist noch nicht erwiesen, aber sicher ist, daß sie zum Beispiel Informationen über lohnende Nahrungsziele und Futterplätze weitergeben können." Noch verblüffender ist jedoch, wie die moderne Krähenforschung den Eilenriededichter Löns auch sonst bestätigt. Vogelexperte Schubert: "Krähen lernen sich als Einzelwesen kennen und erkennen sich an ihren Rufen wieder." Anhand von "Sonogrammen" (Lautaufzeichnungen) haben Wissenschaftler festgestellt, daß jede Krähe ihren ganz speziellen, eigenen Kräh-Laut hat. Schubert: "Das ist wie eine Vorstellung: Ich bin der Thomas, ich bin der Rüdiger." Vielleicht sieht mancher in diesem Bewußtsein Krähen mit anderen Augen. Denn bei vielen Zeitgenossen haben sie immer noch einen schlechten Ruf: Als angebliche Nesträuber, Saatgut-Abräumer oder gar Lämmerfeinde. Und immer wieder wird diskutiert, ob man sie wieder zur Jagd freigeben soll. Dabei gehören die zu den Singvögeln zählenden Krähen längst zu den gefährdeten Tierarten und sind geschützt. Die vollen Schlafeichen am Zoo täuschen: Die Saatkrähe zum Beispiel ist stark in ihrem Bestand bedroht. Anfang des Frühjahrs werden die meisten der 20 000 bis 40 000 hannoverschen Krähen in ihre Reviere von Skandinavien bis Sibirien aufbrechen. Einige haben ihre Heimkehr nur der Fürsorge des hannoverschen Zoos zu verdanken: Die klugen Rabenkrähen schlüpfen gern durch die Maschen der großen Zoo-Volière zu den Geiern, wo es immer reichlich Futter gibt. Sie fressen sich fett, bis sie nicht mehr raus können. Tierpfleger fangen sie mit einer speziellen Krähenfalle und entlassen sie in die Freiheit. Eine unendliche Geschichte: Denn von den Leckerlis im Zoo haben die Freigelassenen natürlich längst weitererzählt. "Neue Presse", 03.02.1999 Rüdiger Knorr Jägerschaft ehrte vier Naturpfleger Die Landesjägerschaft Niedersachsen hat vier Mitglieder für ihre Verdienste um den Schutz und Erhalt der Tier- und Pflanzenwelt ausgezeichnet. Udo Weide aus Osterode, Habbo Wildeboer aus Emden, Karl-Heinz Söhlke aus Osterholz und Bernd Oldenburg aus Leer sind die ersten Träger des neu eingeführten Naturpflege-Verdienstabzeichens. Geza "Knaulen" in "Der Quellbrink" von Hermann Löns Auszug aus "Der Quellbrink": Die Abflüsse dieses Beckens rinnen um drei schlanke Birken her, bilden zwischen einem halben Hundert alter Machandeln ein kleines Moor, das von der Sandheide rosenrot gefärbt und von den dürren Blüten der Doppheide rostrot gesprenkelt ist, und treten dann wieder in allerlei von Porstbüschen, Weiden und Brombeeren umwucherten und vom Torfmoose halb erstickten Tümpeln heraus, deren Wässer sich unter der Erde sammeln und bei einer vom Blitze der halben Krone beraubten kernfaulen Eiche einen kleinen, drei Fuß tiefen Teich entstehen lassen, bei dem sieben hohe spitze Machandeln Wache halten, und in dem ein krummer Ebereschenbaum seine roten Früchte spiegelt. Der weiße Grund des Pumpes ist in fortwährender Bewegung; bald hier, bald da öffnet er sich und ein silberner Strudel quillte daraus hervor und bewegt die langen, rosenroten Wasserwurzeln der Ellernstockausschläge, die die Ufer umgeben, hin und her. Allerlei schöne Blumen blühen hier, blaue Enzianen und Knaulen, gelber Weiderich und Hahnenfuß, weiße Dolden und Spierstauden und hohe Sumpfdisteln, um deren rote Köpfe die Hummel brummen und weiße und rostrote Falter flattern, und auf die vielerlei Fliegen, die hier surren, macht die schlanke Waldeidechse Jagd, die sich auf dem Goldmoospolster an dem Fuße der Eiche sonnt. Ich habe mich in letzter Zeit mit Löns-Literatur und der Schilderung "Der Quellbrink" beschäftigt. Es ist erstaunlich, welche stimmungsvollen Schilderungen aus der Zeit stammen und welche Beobachtungsgabe der Dichter hatte. Eigentlich war sein Blick weit vorausschauend. Unendlich viele Pflanzen und Tiere hat Löns beschrieben, mit Namen, die wir heute nicht mehr kennen. Etliche habe ich mit Hilfe anderer herausgefunden, Knaulen allerdings nicht. Kann der Löns-Verband helfen? Rosemarie Vogt, Braunschweig In der "Illustrierten Flora von Mittel-Europa"
(Hegi, G. 1964/5: Bd. III, 1. Teil, 433-435) wird die Pflanze "Knaule"
als Knäuel, Knäuelkraut oder Scleranthus spec. beschrieben
und gehört zur Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae).
Nach den beschriebenen weiteren Pflanzenarten handelt es sich vermutlich
um das "Ausdauernde Knäuelkraut" (Scleranthus perennis), das
auf Dünen, an Wegen, auf trockenen, nährstoffarmen und kalkarmen,
meist sauren Sandböden wächst.
Dr. Ursula Dieckmann
Der Löns-Verband hat Frau Dr. Ursula Dieckmann in Nachfolge unseres verdienstvollen Mitgliedes Dr. Rudolf Kuhk gewinnen können, in botanischen Fragen ehrenamtlich mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Wir danken herzlich. Die Redaktion
VERBAND DER HERMANN-LÖNS-KREISE IN DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH E. V. (LÖNS-VERBAND)
Einladung zur Jahreshauptversammlung 1999 am Sonnabend, dem 28. August 1999, 15.00 Uhr, Heidemuseum "Rischmannshof", Walsrode, Hermann-Löns-Straße 8 Tagesordnung
1. Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung 2. Gedenken an die verstorbenen Mitglieder 3. Jahresbericht 4. Berichte des Geschäftsführers und der Kassenprüfer 5. Entlastung des Vorstandes 6. Wahl der folgenden Vorstandsmitglieder: ba) 2. Vorsitzender/2. Vorsitzende bb) 2. Vorsitzender/2. Vorsitzende c) Geschäftsführer d) Referent für Öffentlichkeitsarbeit e) Schriftführer f) weiteres Vorstandsmitglied 7. Wahl der beiden Kassenprüfer/Kassenprüferinnen und der Vertreter/Vertreterinnen 8. Anfragen Um zahlreiche Teilnahme wird gebeten. 1. Vorsitzender Julia Claes übergibt Facharbeit "Hermann Löns, Sein Leben - Seine Werke" Im Fach Deutsch stand die Facharbeit
für die 10. Klasse der Realschule Hohenhameln auf dem Plan. Welches
Thema nehme ich mir vor? Da ich jeden Morgen durch die Hermann-Löns-Straße
zur Schule gehe und ich mich schon immer dafür interessierte, wer
dieser Mann überhaupt war, stand mein Thema bald fest.
Für mich war er ein genauer Beobachter der Natur mit beispielhafter Vorausschau als Naturschützer. Auch verschiedene Eigenheiten der Lüneburger Heide, wie Wünschelrutengänger oder Kräuterweiblein konnte ich selbst kennenlernen. Heute betrachte ich das Straßenschild mit stiller Bewunderung. Julia Claes Julia Claes, "Hermann Löns,
Sein Leben - Seine Werke", Facharbeit,
Dr. Waldemar R. Röhrbein neuer Präsident des NHB In der Jahreshauptversammlung am 19.03.1999 wurde Dr. Waldemar R. Röhrbein einstimmig zum Präsidenten des Niedersächsischen Heimatbundes (NHB) gewählt. Er war lange Jahre Leiter des Historischen Museums in Hannover und hat auch die Stadt Walsrode bei der Neueinrichtung des Heidemuseums beraten. Den Schwerpunkt seiner neuen Aufgabe sieht Dr. Röhrbein darin, die Kontakte zu den Mitgliedern des NHB zu verstärken und zu festigen. Hartmut Behrendt, General a. D., war zuvor aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Der Löns-Verband wünscht ihm Genesung. Der nächste Niedersachsentag findet in Bückeburg, 9.7.99, statt. Im Jahr 2000 wird der Niedersachsentag in Bad Pyrmont in den April vorverlegt. Der Vorstand des Löns-Verbandes und die Redaktion beglückwünschen Präsidenten Dr. Röhrbein zu seiner einstimmigen Wahl und hoffen, daß die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit fortgesetzt werden kann. Geschäftsführerin Frau Dr. Sommer konnte an der Jahreshauptversammlung aus gesundheitlichen Gründen leider nicht teilnehmen. Auch ihr wünschen wir gute Besserung. Gerhard Zahmel
Ernst Löns in Österreich Der einzige noch Überlebende
von 14 Löns-Geschwistern (davon 12 Knaben), das "Löns-Relikt",
wie er sich selbst lächelnd nennt, der am
Mir, der seit Jahren mit ihm in brieflicher Verbindung steht, war es ein herzliches Bedürfnis, Ernst Löns - wie die meisten Lönse auch naturwissenschaftlich und kunstgeschichtlich interessiert - wenigstens einige unserer heimischen Schönheiten und Sehenswürdigkeiten zu zeigen: Den Wienerwald, die Wachau und Wien mit den Haupteindrücken von Schloß und Park Schönbrunn und unseren alten "Steffel", dem Stefansdom, den im Herbst 1911 Hermann Löns so sehr bewunderte. Von Wien fuhr er zu einem zweiwöchentlichen Aufenthalt weiter nach Moosburg in Kärnten, wo er unter Führung des alten Lönsapostels Egon Geier einiges von unserem südlichsten Bundesland kennen und lieben lernte. Namentlich für Mitglieder der Kärntner Landesjägerschaft hielt Ernst Löns einen Vortrag über Bruder Hermann und las aus dessen Dichtungen. In den Gesprächen mit Ernst Löns wurde sein großer Bruder lebendig, sein widerspruchsvolles, von Launen und Leidenschaften bewegtes Wesen, letztlich aber doch aus einem Gruß! Eine unvergeßliche Begegnung! Karl Cajka Nachsatz: Ich war ja damals nur der "Fahrer", kann aber bestätigen: Ernst Löns war eine eindrucksvolle, sympathische Persönlichkeit und wir waren sehr beglückt über diese Begegnung. Harald Cajka Zum Foto von Ernst Löns, Heft 4/1998 Das Foto von Ernst Löns hat mich an die Feierstunde am 31.08.1941 erinnert, an der ich als junges Mädchen teilgenommen habe. Mit dem Fahrrad fuhren wir bei herrlichem Wetter zur Löns-Feier, um dort Löns-Lieder zur musikalischen Umrahmung zu singen, u. a. "Alle Birken grünen in Moor und Heid". Neben den üblichen Kränzen fiel mir ein kleiner Kranz auf, der fast vollständig aus gelben Tagetesblüten bestand. Auf dem Querband war zu lesen: "Lauter kleine goldene Sonnen..." Ob darunter "Swaantje" stand, kann ich nicht mehr mit Sicherheit sagen. Marga Schäfe, Häuslingen
Österreichischer Hermann-Löns-Kreis Lönsfeier in Pulkau Pulkau. Am Samstag, 28. August 1999, ist wieder "Lönstag" im schönen Pulkau. Wir treffen uns ab etwa 15.00 Uhr im "Gasthof zum Goldenen Stern", in Pulkau, Gertrude Angenbauer, Hauptstraße 10. Abfahrt zur Feierstunde beim "Lönsstein" um 16.30 Uhr. Die Lönsfeier wird auch heuer schon um 17.00 Uhr beginnen. Nachher treffen wir uns wieder im Gasthof Angenbauer zum gemütlichen Beisammensein. Ich plane für den Abend einen kurzen Vortrag verschiedener Gedichte über Hermann Löns. Bitte bringen Sie auch Freunde und Bekannte und auch recht viel Jugend mit! Harald Cajka Sonstige Löns-Vortrag von Rainer Kaune Sulingen. Am 25.02.1999 hat Mitglied Rainer Kaune vor dem Landfrauenverein Sulingen den Vortrag "Hermann Löns - Leben und Werk" gehalten. Wie von Kaune nicht anders zu erwarten war, konnte er die Zuhörerinnen und Zuhörer in seinen Bann ziehen und allen den Dichter näherbringen. Geza Löns-Nachmittag mit Vertonungen von Ernst Licht Rose weiß, Rose rot Liebesleid und Liebesfreud Traurig, innige und lachende Weisen. Ein kleiner Rosengarten voll blühender Farben und Nachtigallenschall. Pflücke sich jeder aus diesem Garten die Blumen, die ihm gefallen. (Ernst Licht) Celle. Am 22.03.1999 haben Frank Hohmeister (Gesang), Mare Gutzeit (Gesang) und Silke Grafe (Klavier) einen Löns-Nachmittag im Multiple-Sklerose-Heim der Stiftung Linerhaus in Celle gestaltet. Die Moderation hatte Mitglied Klaus Engling übernommen. Es wurden "Wegewarte", "Am Haidehügel geht ein Singen" usw. aus dem "Kleinen Rosengarten" gesungen. Das besondere an dem Nachmittag war, daß die Vertonungen von Ernst Licht stammen. Der Nachmittag hat den Zuhörern viel Freude bereitet. Geza Neuerscheinungen Buchrezension Erich Henn "Gegenfeuer - Naturgedichte" Gegenfeuer legt man, um in der Natur einen Flächenbrand einzudämmen. "Gegenfeuer" legen will auch Erich Henn mit seinen Naturgeschichten "gegen den kommerz", der alles überwältigt und uns eine verschandelte, naturverlassene Umwelt überläßt. Mit seinen modernen, reimlosen (paßt zu diesem Thema überhaupt ein Reim?), aber stark rythmischen Versen, voll Zorn und Trauer, beschreibt der Autor den Zustand unserer Erde mit der Feststellung: "... die frage wieviel restnatur brauchen unsere kinder und enkel überlassen wir dem streit der experten." In seinem Blick liegt dabei sein eigenes Revier (Henn ist Jäger, aber mehr noch ein Heger) ebenso wie die Insel Amrum und die Berge der Alpen, um überall den gleichen Zustand zu bemerken: Die Mitmenschen, gefesselt an die "galeeren des kommerz" sehen gleichgültig zu, "... derweil die Suiten der macht den ausverkauf der erde beraten"! "Gegenfeuer" will aufwecken, den Zorn und die Reaktion hervorrufen, um die Front derer zu verbreitern, die diesem Zustand entgegentreten wollen. So ist es auch klar, daß Hermann Löns bei Erich Henn am Anfang steht. Nicht der Mann, den er in "mythos Löns" beschreibt, sondern der Dichter mit seinem Schicksal: die Zornesadern schwollen verhöhnten ihn andere die noch aus dem vollen jagten" Gert Dombert Erich Henn, "Gegenfeuer - Naturgeschichten",
110 S., Frieling & Partner, Berlin 1998, 14,80 DM/ 108,- öS/14,80
sFr,
Der Artikel "Der Lyriker Hermann
Löns", Teil II, Seite 7 ff. von Erich Henn wird ebenfalls Ihrer Aufmerksameit
empfohlen.
Büchergesuche und -angebote Herbert Baller, Breslauer Weg 15,
31275 Lehrte-Sievershausen,
Mein grünes Buch, Mein braunes Buch, Aus Wald und Heide, Der letzte Hansbur, Dahinten in der Heide, Kraut und Lot, Auf der Wildbahn, Goldhals und Einsame Heidfahrt. Darüber hinaus sucht er Schaffsteins Blaue Bändchen Nrn. 12, 39 und 49. Der Genannte bietet einige gängige Löns-Bände an, insbesondere für "Anfangssammler". Interessenten wenden sich bitte direkt
an Mitglied Baller.
Ausstellung von Löns-Briefen in Lesum In der Vitrine der Sparkassenfiliale Lesum waren im November 1998 Briefe von Hermann Löns zu sehen, adressiert an den Vegesacker Oberlehrer Friedrich Borcherding. Diese Briefe aus den Jahren 1891 und 1892 befinden sich im Besitz der Stadtbibliothek Hannover. Der Heimatverein Lesum ergänzte diese Ausstellung durch Bilder und Bücher von Hermann Löns. Mit Borcherding verband den Dichter ein gemeinsames Steckenpferd, nämlich die Schneckenforschung. Auch als Redakteur in Kaiserslautern tauschte er sich mit Friedrich Borcherding über dieses Thema aus. Geza Vielfältige Aktivitäten um den Lönsstein in Naunhof Naunhof. 1998 hatten es sich die "Wanderfreunde" Naunhof zum Anliegen gemacht, den Lönsstein wieder in die Aufmerksamkeit der Bewohner unserer Region zu rücken und damit das Werk des Dichters der Heide. Wir sind uns darüber einig, der Lönsstein in Naunhof ist nur durch die Tatsache, daß er in der DDR-Zeit in Vergessenheit geraten war, erhalten geblieben. In diesem Jahr haben wir mit unserer Wandergruppe mit Hilfe des Forstamtes, des Bürgermeisters der Stadt Naunhof, des Männerchores Naunhof und der Jagdhornbläsergruppe den Lönsstein wieder zum Kleinod der waldreichen Umgebung unserer Stadt machen können. Entsprechende Artikel sind in der Regionalbeilage der "Leipziger Volkszeitung" bzw. in den von der Stadt Naunhof herausgegebenen "Naunhofer Nachrichten" erschienen. Höhepunkt war am 31.07.1998 ein kleines Konzert am Lönsstein mit dem Männerchor Naunhof unter der Leitung von Herrn Krause und der Jagdhornbläsergruppe unter Leitung von Herrn Pfeifer. Da auch das Wetter gut war und die Gelegenheit bestand, für das leibliche Wohl einen Imbiß einzunehmen, wurde dieses Konzert für die ca. 100 Gäste zu einem rundum positiven Erlebnis. Im Frühjahr wurde eine neue "Wanderkarte Muldetalkreis" herausgegeben. In der sehr schnell vergriffenen 1. Auflage waren leider "Lönsweg" und "Lönsstein" noch nicht verzeichnet. Nachdem ich mich mit einer Information an den Herausgeber gewandt hatte, wurde beides in der 2. Auflage mit eingearbeitet. Ein Gesprächsnachmittag im Begegnungszentrum über Hermann Löns fand großes Interesse, spontan wurden von einigen Teilnehmerinnen Lieder mit Texten von ihm vorgetragen. Abschließend glaube ich sagen zu können: "Wir haben ein erfolgreiches Lönsjahr in Naunhof erlebt!" Horst Fritze, Naunhof Einige Artikel dieses Heftes finden
Sie auch im Internet unter http://www.walsrode-net.de/
Verband der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und österreich E. V. 1. Vorsitzender: Stadtdirektor Dr. jur. Ernst-Wilhelm Bussmann, Rathaus, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 977211, privat: Claudiusstraße 4, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 977204; zwei gleichberechtigte 2. Vorsitzende: Buchhändler Harald Cajka, Hauptstraße 60 A/14, A-3021 Preßbaum bei Wien, Tel. v. Deutschl.: 0043/2233/52792; Verw.-Angest. Monika Seidel, Flachsröten 4, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 6777; Geschäftsführer: Kaufmann Wolfgang Doose, Anschrift u. Tel.: s. unten; Schriftführer: Stadtamtsrat Gerhard Zahmel, Anschrift u. Tel.: s. unten; Vorstands-mitglied: Verw.-Angest. i. R. Heide Doose, Anschrift u. Tel.: s. unten; Pressesprecher: Landwirt und Imker Harry Hambrock, Ebbingen Nr. 4, 29664 Walsrode, Tel.: (05161) 5969, Fax: (05161) 977 133 Anschrift der Geschäftsstelle: Hermann-Löns-Straße 8, 29664 Walsrode Konten: Kreissparkasse Walsrode,
Konto-Nr. 1 341 890 (BLZ 251 523 75)
Spendenkonto: Kreissparkasse Walsrode, Nr. 1497551 (BLZ 251 523 75) IMPRESSUM H E R M A N N - L Ö N S -
B L Ä T T E R
Löns-Mitteilungen I/1998
Zuletzt geändert am: 21.10.2000 |